Hauptgerichte

Sauerbraten vom Rinderfilet

Zubereitung

Das Gemüse in gleichmäßige Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten der Beize aufkochen. Während dessen das Rindfilet sauber parieren und je nach Geschmack mit dem fetten Speck spicken. Die Sauerbratenbeize anschließend über das Filet gießen und 3-4 Tage kalt stellen.

Nach Ablauf der Zeit das Filet in Butterschmalz scharf anbraten und von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Nach etwa 10 Minuten die abgetropften Gemüse aus der Beize nehmen und 1 Knoblauchzehe, Rübenkraut, Senf und Pumpernickel zugeben und ebenfalls anrösten.

Nun das Filet herausnehmen, die Gemüse mit der restlichen Beize ablöschen und ca. 1 Std. köcheln lassen. Nun das Filet nochmals ca. 15 Minuten dazulegen.

Vor dem Servieren die Sauce durch ein Sieb streichen und auf einen vorgewärmten Teller gießen. Das Filet in Scheiben schneiden (es sollte noch rosa sein) und auf der Sauce anrichten.

Die Pinienkerne in etwas Butter anrösten und über das Filet geben.

Gut zu wissen:
So richtig beliebt wurde Sauerbraten in der so genannten „Franzosenzeit“, Anfang des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich bereitete man ihn mit Pferdefleisch zu. Auch heute noch wird diese Tradition in einigen Gegenden hochgehalten. Gemeinhin geht der Verzehr von Pferdefleisch allerdings zurück. So ist der Braten mittlerweile meistens aus Rindfleisch. Mancher Genießer hat vielleicht auch schon einen Schweine-Sauerbraten verkostet, im Rheinland auch Pepse genannt – oder kennt die Zubereitung mit Wild, zum Beispiel aus Hirschfleisch.


Zutaten für 4 Personen

1 kgRinderfilet
ca. 100 gfetter Speck zum Spicken
1 ELButterschmalz zum Anbraten
50 gPumpernickel
1 ELSenf
1Knoblauchzehe
1EL Rübenkraut
50 gPinienkerne

Beize

1/2 lBurgunder
1/8 lRotweinessig
1-2 ELZucker
je 1Zwiebel, Karotte und Sellerie (klein mit Grün)
2Lorbeerblätter
1Thymianzweig
10-15Pfefferkörner
10Wacholderbeeren

Rezeptgeber

Gasthaus Klein, Netphen-Deuz, Christian Klein-Wagner